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DSL-Speedcheck

Die Versprechungen von DSL-Anbietern sind groß! Ist der Schalttermin erstmal erreicht, richtet man den Router ein -  und manchmal erlebt man dann eine böse Überraschung! Um einen Überblick zu bekommen, welche Geschwindigkeiten am PC, Laptop, Tablet und Co. ankommen, helfen Geschwindigkeitsmesser wie der von Lindenklang.de.

Mittels eines einfachen Knopfdrucks auf "Start speed test" wird zunächst der optimale Test-Server ermittelt. Anschließend wird zunächst ein Ping-Test durchgeführt und danach Down- und Upload gemessen. Bevor Sie den Speedtest durchführen, sollten Sie aber noch einige Dinge beachten:

Vorbereitung auf den DSL-Speedcheck

 

Einen wichtigen Hinweis auf die Geschwindigkeit geben die Angaben des eigenen DSL-Anbieters. Sie haben von diesem einen Vertrag erhalten. In der Auftragsbestätigung oder den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) stehen die sogenannten Bandbreitenkorridore, also wieviele Gigabits pro Sekunde maximal oder minimal an Ihrem Anschluss ankommen müssen. Da viele Anbieter keine kleineren Verträge als "bis zu 16.000 Kbit/s" offerieren, kann es durchaus vorkommen, dass Sie stattdessen nur mit "Bauern-DSL" unterwegs sind - maximal mit 384 kbit/s. Welche Leitungsgeschwindigkeit  am Router ankommt, kann man häufig über deren Benutzeroberfläche erfahren.

 

Dieser Wert muss allerdings nicht mit den Werten übereinstimmen, die den PC, Laptop und Co. tatsächlich erreichen. Es gibt eine ganze Reihe von Störeinflüssen, die die Geschwindigkeit deutlich senken können. Dazu gehören nicht nur Fehler auf der Leitung, sondern vor allem das eigene Heimnetzwerk.

 

Da mehrere eingeschaltete Geräte sich die Geschwindigkeit teilen, sollte man im ersten Schritt das WLAN am Router ausschalten. Dafür gibt es meistens einen separaten Schalter, der mit "WLAN" gekennzeichnet ist. Anschließend trennt man alle anderen Geräte vom Router, die über ein Netzwerkkabel (LAN-Kabel) mit ihm verbunden sind, so dass nur noch der Test-PC angeschlossen ist.

 

Das zu testende Gerät sollte ein aktueller PC sein, dessen LAN-Schnittstelle am besten 1.000 MBit/s unterstützt. Damit sollte auch der Router ausgestattet sein. Ältere Modelle leisten nur 100 MBit/s, was für manche neuen Anschlüsse wie Fiber to the home (FTTH) unzureichend sein könnte. Der PC sollte zudem frei von Adware und Datenmüll sein. Dazu laden Sie sich beispielsweise Cleaner wie CCleaner (gegen Datenmüll) und AdWCleaner (gegen Adware) herunter und führen diese aus. Das Vorhandensein einer aktuellen Sicherheitssoftware versteht sich von selbst, um auch andere Schadsoftware fern zu halten.

 

Im letzten Schritt deaktiviert man alle Programme, die im Hintergrund laufen. Um auch sicher alle Programme zu erwischen, ist es am besten, wenn Sie den kompletten Autostart löschen. Unter Windows-Betriebssystemen klicken Sie dazu auf die Windows-Taste und "R", geben im geöffneten Fenster "msconfig" ein und bestätigen dies mit "OK". Dort wählen Sie den Reiter "Systemstart". Je nach Betriebssystem müssen Sie nun noch einmal auf "Task-Manager öffnen" gehen. Deaktivieren Sie alle Autostart-Programme und starten Sie den PC neu.

Was die Werte bedeuten

 

Der DSL-Speedcheck von Lindenklang.de gibt drei Werte aus, die für die Geschwindigkeit von DSL-Anschlüssen entscheidend sind: Ping-Zeit, Download und Upload. Die Ping-Zeit ist vor allem für Echtzeitanwendungen interessant, also insbesondere für IP-TV, Internettelefonie und auch für Onlinespiele. Sie gibt die Zeit in Millisekunden (ms) an, die gebraucht wird, um das erste Datenpaket zu erhalten. Beträgt der Ping beispielsweise 1.000 ms, Joy-Stick für Computerspielealso 1 Sekunde, dauert es eine Sekunde, bis auf eine Eingabe die erste Reaktion erfolgt. Wenn man also bei einem Rennspiel nach links lenkt, dauert es eine Sekunde, bis auch das Auto wirklich nach links fährt - dann hängt man allerdings bereits oft genug in der Mauer. Ohne einen guten Ping sind solche Anwendungen eine echte Qual.

 

Wie schnell Daten hin- und hergeschickt werden, geben hingegen der Download und der Upload an. Der Download bezeichnet dabei die Geschwindigkeit, mit der Sie aus dem Internet Daten herunterladen, der Upload dagegen  die Geschwindigkeit, mit der Sie senden. Chatten Sie beispielsweise per Videochat, entspricht das Bild, welches Sie senden, dem Upload, während das Bild, das Sie sehen, den Download darstellt. Ist der Ping ausreichend, empfängt man zwar schnell das erste Bild, wenn aber die Downloadrate zu gering ist, genügt die Kapazität der Leitung nicht, alle Daten in Echtzeit herunterzuladen.

Joy-Stick für Computerspiele

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Bitte Smartphone waagerecht halten um Speedcheck starten zu können.

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